Start / Bilanz
Zahlen statt Versprechen
Material- und CO₂-Bilanz
Wir rechnen für jedes Bauteil aus, wie viel Material und Strom hineingehen und was das an CO₂ bedeutet. Nicht, weil es gut aussieht, sondern weil Gewerbekunden diese Zahlen für ihren Nachhaltigkeitsbericht brauchen – und weil ein ehrlicher Wert mehr wert ist als ein grünes Siegel.
Der wichtigste Satz zuerst
Das sind Richtwerte, keine Messwerte
Wir sagen das deutlich, weil es der Unterschied zwischen einer brauchbaren Zahl und Greenwashing ist. Gerechnet wird mit Materialverbrauch, gemessener Leistungsaufnahme unserer Maschinen und dem deutschen Strommix. Was wir nicht einrechnen: Transport zu euch, Verpackung, unsere Anfahrt. Wer eine prüffeste Bilanz braucht, bekommt von uns die Rohdaten – Gewicht, Druckzeit, Material – und kann mit eigenen Faktoren rechnen.
Woraus die Zahl kommt
Herstellung des Filaments bis Werktor, aus den Umweltproduktdeklarationen der Hersteller. PLA liegt am niedrigsten, faserverstärkte Materialien am höchsten. Dazu rechnen wir den Ausschuss – Stützen, Fehldrucke, Anfahrlinien.
Was der Drucker zieht
Gemessen über ganze Drücke, nicht die Spitzenlast vom Typenschild. Ein Teil, das zwei Stunden druckt, verbraucht ungefähr so viel wie eine halbe Waschmaschinenladung.
Wogegen wir rechnen
Gegen Spritzguss (dort fällt zuerst das Werkzeug an – das lohnt erst ab einigen tausend Stück) und gegen ein zugekauftes Ersatzteil samt Versand. Bei Einzelstücken und Kleinserien gewinnt der Druck fast immer.
Konkret
Wo ihr die Zahlen seht
Im Konfigurator
Schon beim Einstellen der Maße steht dort, was das Teil an CO₂ kostet. Wer zwischen zwei Materialien schwankt, sieht den Unterschied sofort.
Zum KonfiguratorAuf dem Bauteil-Pass
Jedes gelieferte Teil trägt einen QR-Code. Dahinter steht die Bilanz genau dieses Teils – abrufbar, auch Jahre später.
Pass ansehenIm Angebot
Auf Wunsch legen wir die Bilanz jedem Angebot bei – mit Gewicht, Druckzeit und Material als Rohdaten zum Nachrechnen. Sagt einfach Bescheid.
AnfragenFehldrucke und alte Teile
Bringt uns eure alten Druckteile, Fehldrucke und leeren Spulen – egal, wo sie herkommen. Wir sortieren nach Material, mahlen, was sich mahlen lässt, und geben den Rest in die Verwertung. Leere Spulen gehen zurück an den Hersteller oder werden hier weiterbenutzt.
Wer eine größere Menge bringt, bekommt sie auf den nächsten Auftrag angerechnet. Das ist kein Marketing, sondern schlicht günstiger, als Material wegzuwerfen.
Was wir selbst tun
- Wir drucken auf Bestellung. Es liegt nichts auf Lager, das niemand abholt.
- Fehldrucke werden gesammelt und sortenrein weitergegeben, nicht in den Restmüll.
- Versand in gebrauchten Kartons, wo es geht – Polsterung aus Papier statt Folie.
- Stützmaterial vermeiden wir durch Ausrichtung, bevor wir es wegwerfen.
- Reparieren statt ersetzen: Ein nachgebautes Einzelteil ist fast immer die kleinere Rechnung – für euch und für die Umwelt.
Was wir nicht behaupten: dass 3D-Druck an sich umweltfreundlich sei. Ein Teil, das niemand braucht, ist auch gedruckt Verschwendung. Der Gewinn entsteht dort, wo ein Gerät weiterläuft, statt ersetzt zu werden.